Die VR mei­ne Bank eG mit dem Stand­ort in Fürth befin­det sich am Koh­len­markt im geschichts­träch­ti­gen Alt­bau neben dem Rathaus.
Wir waren für das “Nachgefragt!”-Interview zu Gast und konn­ten mit Vor­stands­spre­cher Mar­kus Engel­may­er sprechen.

Rund um Fürth: Stell Dich bit­te zum Inter­view beginn ein­mal kurz und knapp vor!
Mar­kus: Mein Name ist Mar­kus Engel­may­er. Ich bin Vor­stands­spre­cher inner­halb des Vor­stands der VR mei­ne Bank eG und zustän­dig für das Firmenkundengeschäft.

Rund um Fürth: Wie wür­dest Du einen klassische:n Banker:in charakterisieren?
Mar­kus: Mit Anzug, Schlips, spie­ßig und lang­wei­lig. — Spaß bei­sei­te! Die Bank hat sich sehr geän­dert. Zwar kom­men wir noch mit Anzug, aber ohne Kra­wat­te. Vor allem Freu­de im Umgang mit Men­schen und der Bera­tung von Kun­den soll­te einem Spaß machen. In einem Wort sind die heu­ti­gen Banker:innen schon “locker”.

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Rund um Fürth: Gibst Du Geld lie­ber sofort aus, oder sparst Du es lieber?
Mar­kus: Ich bin gebür­ti­ger Schwa­be und beruf­lich Ban­ker. Ich bin von Haus auf spar­sam. Ich kau­fe mir schon auch Sachen spon­tan, wenn sie mir sehr wich­tig sind, ansons­ten erset­ze ich Din­ge erst, wenn die­se kaputt sind. Ich bin da viel­leicht auch ein biss­chen ein Kon­sum­ver­wei­ge­rer. Außer­dem macht Spa­ren immer Sinn. Ich emp­feh­le vor allem den jun­gen Men­schen bewusst zu spa­ren, weil man dann auch lernt auf etwas zu war­ten. Da steigt dann auch die Vor­freu­de auf das, was kommt.

Die VR mei­ne Bank eG ver­steht sich als Omnik­a­nal-Dienst­leis­ter im Finanz­sek­tor für Pri­vat­per­so­nen und Unter­neh­men. Mit rund 80 Online-Ser­vices, maß­ge­schnei­der­ten Bera­tun­gen, aus­ge­wähl­ten Pro­duk­ten, fle­xi­bler Ter­min­ge­stal­tung und ange­pass­ten Öff­nungs­zei­ten bie­tet sie gemein­sam mit den Part­nern im genos­sen­schaft­li­chen Finanz­ver­bund pas­sen­de Lösun­gen an. Ihre Teil­ha­ber (= Eigen­tü­mer der Bank) pro­fi­tie­ren in beson­de­rem Maß von exklu­si­ven Teil­ha­ber­vor­tei­len bei Finanz­pro­duk­ten und Dienst­lei­tun­gen sowie Rabat­ten von regio­na­len und bun­des­wei­ten Part­nern. Die Stär­ke der VR mei­ne Bank eG liegt in der Prä­senz vor Ort in den 20 Geschäfts­stel­len (3x in Fürth) und über 200 Mit­ar­bei­tern. Ihr Geschäfts­ge­biet erstreckt sich von Fürth über Neu­stadt bis Uffenheim.

Rund um Fürth: Wie ist ein klas­si­scher Kar­rie­re­ver­lauf in einer Bank?
Mar­kus: Wie ist ein klas­si­scher Kar­rie­re­ver­lauf in einer Bank?
Das Wich­tigs­te in die­sem Beruf ist das lebens­lan­ge Ler­nen. Man macht eine Aus­bil­dung im Ser­vice oder der Bera­tung und dann Wei­ter­bil­dun­gen zum Bank­be­triebs­wirt oder Bank­fach­wirt. Man braucht als Ban­ker ein­fach viel Erfah­rung. Die Kar­rie­re in einer Bank ist immer von den eige­nen Leis­tun­gen abhän­gig und die Auf­stiegs­chan­cen sind sehr gut. Frei nach dem Mot­to “Vom Azu­bi zum Vorstand”. 

Rund um Fürth: Was zeich­net die VR mei­ne Bank eG vor allem in Fürth aus?
Mar­kus: Wir sind eine regio­na­le Genos­sen­schafts­bank. Das heißt, dass wir unse­ren Teil­ha­bern — und nicht etwa anony­men Inves­to­ren ver­pflich­tet sind. Dabei hat für uns die Nähe zum Kun­den eine gro­ße Bedeu­tung. Natür­lich ist uns auch die regio­na­le Ver­bun­den­heit sehr wich­tig. Das sieht man an unse­rer Haupt­stel­le, die im Her­zen von Fürth liegt.
Kurz gesagt geht es uns dar­um, dass es unse­ren Kun­den und unse­rer Regi­on lang­fris­tig gut geht. Dafür setz­ten wir uns ein. 

VR meine Bank eG

Rund um Fürth: Wel­che Finanz­tipps kannst Du unse­ren Lesern für die Zukunft geben, die viel­leicht gera­de durch die aktu­el­le Situa­ti­on noch wich­ti­ger werden?
Mar­kus: Aktu­ell haben wir die nied­rigs­te Zins­pha­se seit Jahr­zehn­ten. Das bleibt vor­aus­sicht­lich auch noch über meh­re­re Jah­re so, denn sonst wären die Staats­schul­den in der EU zu hoch. Das hat natür­lich Fol­gen fürs Spa­ren. Den­noch ist Spa­ren wich­tig. Wer trotz nied­ri­ger Zin­sen noch Gewin­ne mit­neh­men möch­te, muss also umden­ken. Das Spa­ren in Akti­en­fonds ist z.B. eine gute Mög­lich­keit, wenn man etwas Zeit für das Errei­chen sei­ner Wunsch­sum­me mit­bringt. Lang­fris­tig fährt man mit einem breit auf­ge­stell­ten Akti­en­port­fo­lio am bes­ten. Dafür soll­te man aber einen Betrag nut­zen, auf den man nicht sofort zugrei­fen muss. So stellt man sicher, dass man nur auf das Geld zurück­grei­fen kann, wenn der Kurs gut­steht und man schlech­te Kurs­schwan­kun­gen ein­fach „aus­sit­zen“ kann. Ein monat­li­cher Betrag als Dau­er­auf­trag vom eige­nen Kon­to ist hier die sichers­te Variante.
Mein letz­ter Tipp: Immer wie­der die eige­nen Finan­zen auf den Prüf­stand stel­len, ob alles noch passt. Unse­re Kun­den­be­ra­ter hel­fen dabei jeder­zeit gerne!