lesen! in FürthDie Leip­zi­ger Buch­mes­se hat ihre Pfor­ten geschlos­sen, die druck­fri­schen Bücher lie­gen in den Schau­fens­tern der Buch­hand­lun­gen und das Pro­gramm von LESEN! in Fürth steht fest. Knapp drei Mona­te haben Lite­ra­tur­in­ter­es­sier­te nun also Zeit, sich in die Lek­tü­re zu ver­tie­fen, bevor sie auf dem Lite­ra­tur­fes­ti­val LESEN! 2017 renom­mier­te Autorin­nen und Autoren live erle­ben kön­nen. Das hoch­ka­rä­ti­ge Pro­gramm kann sich LESEN! las­sen: Hein­rich-Böll-Preis­trä­ge­rin Eva Men­as­se macht mit ihrem Erzähl­band „Tie­re für Fort­ge­schrit­te­ne“ den Anfang, in dem sie kurio­se Mel­dun­gen aus der Tier­welt als Vor­la­ge für ´Mensch­li­ches, All­zu mensch­li­ches‘ nutzt (24.06.). Der viel­fach aus­ge­zeich­ne­te Alt­meis­ter Adolf Muschg liest aus sei­nem bis­lang per­sön­lichs­ten Werk „Der wei­ße Frei­tag“ und schlägt dar­in die Brü­cke zwi­schen Goe­the und den Untie­fen der moder­nen Welt (25.06.). Jonas Lüscher erzählt in sei­nem Debüt­ro­man „Kraft“ auf so absur­de wie ein­dring­li­che Art und Wei­se von einem Mann, der vor den Trüm­mern sei­nes Lebens steht und von einer zu jedem Tabu­bruch berei­ten Macht­eli­te (27.06.). Um den Künst­ler Max Ernst inmit­ten der Wir­ren und des Rau­sches einer wahn­wit­zi­gen Zeit geht es in Mar­kus Orths Roman „Max“ (28.06.). Ili­ja Tro­ja­now gelingt in „Nach der Flucht“ die Topo­gra­phie eines Men­schen­schick­sals, das das 21. Jahr­hun­dert bestimmt (29.06.). Und Alis­sa Wal­ser beschreibt in „Ein­deu­ti­ger Ver­such einer Ver­füh­rung“ Situa­tio­nen, in denen sich das Leben kri­sen­haft zuspitzt. Alle Lesun­gen wer­den mode­riert.

Ein Pro­gramm­büch­lein liegt ab Mit­te Mai aus.

Ver­an­stal­ter
Stadt Fürth — Kul­tur­amt
Königs­platz 2, 90762 Fürth
www.fuerth.de/LESEN