„Habt lie­ben den Dank für den tol­len Abend. Hat sehr viel Spaß gemacht die Geschich­ten zu hören. Alle sehr schön span­nend und gut erzählt.“ Man wuss­te immer genau in was für einer Situa­ti­on die Leu­te sind, wo sie sich befin­den, mit wel­chen Gegen­stän­den sie han­tie­ren…“ „Beson­ders gut hat mir die Stei­ge­rung gefal­len – zunächst ein Hör­spiel blank, dann eines mit der Unter­stüt­zung von Sze­nen­bil­dern, dann auch noch eines am Ende live auf der Büh­ne. Sehr beein­dru­ckend. Wann ist der nächs­te Auf­tritt?“…

…So oder so ähn­lich, waren die Reak­tio­nen des Publi­kums auf den ers­ten öffent­li­chen Auf­tritt von „Kino im Kopf“ von Litt­le More Sonic.

Seit 2014 pro­du­ziert ein 20-köp­fi­ges Team enga­gier­ter Ama­teu­re um Sina und Elmar Vogt Hör­spie­le ver­schie­dens­ter Cou­leur. Sieb­zehn Epi­so­den mit meist fan­tas­ti­schem Inhalt sind so bis­lang ent­stan­den. Das Spek­trum reicht dabei von Solo-Hör­ge­schich­ten mit einem Spre­cher bis zu kom­ple­xen Sto­rys mit gro­ßer Beset­zung und viel­spu­ri­gem Geräusch­hin­ter­grund.

„Wer bei uns mit­ma­chen will,“ so Initia­tor Elmar Vogt, „hat alle Mög­lich­kei­ten: Wir ver­tei­len die Rol­len für jede Pro­duk­ti­on neu, und wer heu­te Regie führt, spricht mor­gen oder erle­digt über­mor­gen den Schnitt. Jeder kann bei uns alles ler­nen: Schrei­ben, Schau­spiel, Audio­tech­nik.“

Das Team stell­te gleich drei neue Geschich­ten vor, nahm das Publi­kum in „Der Kuss der Muse“ mit auf den fer­nen Pla­ne­ten Mapo­nos, in „Eido­lon“ in das Brook­lyn Ende des 19. Jahr­hun­derts und zum Abschluss mit dem Live-Hör­spiel “Blo­wout“ in eine post­apo­ka­lyp­ti­sche Welt.

Die­ses Kon­zept, mit dem z.B. die Hör­spie­li­ko­nen der „Drei Fra­ge­zei­chen“ seit gerau­mer Zeit erfolg­reich auf Tour sind, stellt ganz neue Anfor­de­run­gen an die Spre­che­rin­nen und Spre­cher: „Auf ein­mal gibt es nur noch einen Take für jeden Satz, nur eine Chan­ce,“ erklärt Ste­fa­nie Hahn, die Regis­seu­rin von Blo­wout. „Anders als im Stu­dio, wo jede Auf­nah­me belie­big oft wie­der­holt wer­den kann, bis sie sitzt.“
Offen­bar funk­tio­niert das Kon­zept auch in Fürth. Bis auf den letz­ten Platz war der Music Club in der Kof­fer­fa­brik Fürth besetzt. Wann es wei­ter geht? Im kom­men­den Jahr ist natür­lich wie­der mit einem Auf­tritt von Litt­le More Sonic zu rech­nen. Und wem die War­te­zeit zu lang wird, kann ja solan­ge mal rein­hö­ren.

Alle Hör­spie­le gibt es zum kos­ten­lo­sen Down­load unter:
https://littlemoresonic.com/ und https://espacestories.com

Quel­le und Text: Litt­le more sonic