Bryan Hil­le­sheim begeis­tert bei den Für­ther Glanz­lich­tern.

Für ihn war es das ers­te Mal, ein so gro­ßes Pro­jekt zu stem­men. „Ich wür­de lügen, wenn ich sage, die­se Auf­ga­be hät­te mir nicht ein wenig Angst gemacht. Aber Her­aus­for­de­run­gen sind dazu da, sich ihnen zu stel­len“, so Bryan Hil­le­sheim, der Für­ther Audio – und Video­künst­ler, der mit sei­ner Da Vin­ci Per­for­mance am Sams­tag bei den Glanz­lich­tern begeis­ter­te.
Vie­le Men­schen blei­ben ste­hen, lau­schen der Musik und ver­such­ten zu ergrün­den, wie es gelingt mit Lap­tops und Bea­mern eine gan­ze Welt auf eine Haus­wand zu pro­ji­zie­ren. In die­sem Fall an die Wand des tech­ni­schen Rat­hau­ses in der Hir­schen­stra­ße 2, in dem einst die Fami­lie Ben­dit wohn­te und die mit fünf Stif­tun­gen zu den bedeu­ten­den Wohl­tä­tern der Stadt zählt. Her­aus­for­de­rung trifft somit auf Ver­pflich­tung.
Hil­le­sheim arbei­tet mit zwei Indus­trie­pro­jek­to­ren, von denen jeder 15.000 Lumen Licht­stär­ke erzeugt.
Die Bil­der und die Musik wer­den vor Ort live ein­ge­spielt. Das erfor­dert die gan­ze Auf­merk­sam­keit und Krea­ti­vi­tät des Künst­lers, der ab Ein­bruch der Dun­kel­heit bis um 22:00 Uhr hoch­kon­zen­triert dafür sorgt, dass Bild und Ton sich zu einem stim­mi­gen Gan­zen ver­bin­den.
Mit der Teil­nah­me an den Für­ther Glanz­lich­tern hat sich Hil­le­sheim einen per­sön­li­chen Traum erfüllt.
„Ich woll­te schon immer ein­mal Teil die­ser für Fürth so wich­ti­gen Ver­an­stal­tung sein, bei der geschichts­träch­ti­ge oder beson­ders prä­gnan­te Gebäu­de, wie der Rat­haus­turm illu­mi­niert wer­den.
Natür­lich ist Bryan Hil­le­sheim nicht nur ein­mal im Jahr künst­le­risch aktiv. Er enga­giert sich bei der Hör­spiel­grup­pe Litt­le more Sonic, dem Thea­ter­pro­jekt Lights Down Low, zeich­net, foto­gra­fiert und gibt Zei­chen- und Video­kur­se für Kin­der, z.B. in der Schu­le der Fan­ta­sie.
Ob er auch im kom­men­den Jahr wie­der mit dabei ist? „Wenn es nach mir geht, auf jeden Fall. Und dann wird es eine inter­ak­ti­ve Per­for­mance sein, die ich mit­brin­ge, bei der die Für­the­rin­nen und Für­ther aktiv in Bild und Ton ein­grei­fen kön­nen und damit Fürth begrei­fen kön­nen.“

Text und Bild: Ste­fa­nie Hahn